Nach der Machtdemonstration gegen Thailand (13:0) veränderte US-Trainerin Jill Ellis ihre Startelf auf gleich sieben Positionen, ließ sogar die Superstars Alex Morgan (schoss im ersten Spiel fünf Tore) und Megan Rapinoe gegen Chile draußen. Am Ende stand es trotzdem 3:0 für den Topfavoriten.

Und eine der sieben Neuen zahlte das Vertrauen der Trainerin gleich mit einem Traumtor zurück: Ein Volley von Carli Lloyd von der Strafraumgrenze sorgte für das 1:0 (11.). Julie Ertz (26.) und nochmal Lloyd (29.), die in der Schlussphase noch einen Elfmeter vergab, erhöhten auf 3:0 gegen überforderte Chilenen.

Nur Chiles Torhüterin Christiane Endler war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch deutlich höher ausfiel. Die Tochter eines Deutschen zeigte gleich mehrere Glanzparaden.

Auch Schweden siegte mühelos. Beim 5:1 über Thailand gelang Linda Sembrant (6.) das bisher schnellste Turniertor. Kosovare Asllani (19.), Fridolina Rolfö (42.) vom FC Bayern, Lina Hurtig (81.) und Elin Rubensson (90.+6/Foulelfmeter) erzielten die übrigen Treffer. Für die Thailänderinnen traf Kanjana Sung-Ngoen (90.+1).

Im letzten Gruppenspiel am kommenden Donnerstag (21 Uhr) spielen die USA und Schweden untereinander den Gruppensieg aus.