BIG BAD BOTTAS holt sich die historische 1000. Pole Position der Formel-1-Geschichte in China. Der Finne fuhr schneller als Teamkollege Lewis Hamilton (34) und die beiden Ferraris von Sebastian Vettel (31) und Charles Leclerc (21).

Bottas: Die Balance des Autos ist gut. Wir wollen es jetzt im Rennen zu Ende bringen.

Hamilton sagte: „Ich hatte erst einige kleine Probleme im Auto. Ich bin stolz darauf, welchen Job wir hier gemacht haben. Die Pole Position für uns ist verdient.“

Vettel ergänzte: „Der Abstand ist zu groß. Wir müssen jetzt sehen, welche Optionen wir für das Rennen haben. Wir haben das Auto im Vergleich zum Freitag verbessert. Aber es war immer noch nicht einfach, heute gute Rundenzeiten zu fahren.“

Im ersten Abschnitt holt sich Bottas die Bestzeit vor Leclerc im Ferrari und Weltmeister Hamilton. Nico Hülkenberg im Renault wird starker Fünfter. Raus: Albon (Toro Rosso), der nach seinem Crash im letzten Training kein heiles Auto hat und Giovinazzi, der wegen technischer Probleme keine Runde im Alfa Romeo hinbekommt. Dazu erwischt es wie üblich beide Williams und saisonübergreifend zum siebten Mal in Folge Lance Stroll (jetzt Racing Point).

Im Q2 versuchen es beide Mercedes und beide Ferrari auf Medium-Reifen. Bottas kommt damit am besten klar, führt vor Vettel und Leclerc. Dann Verstappen und erst dann Hamilton, der in seiner Runde auf den Mediums einen Fehler eingebaut hatte. Im zweiten Versuch verbessert sich aber nur der Brite und holt sich die Bestzeit in 1:31,637 Minuten.

Beide Silberpfeile und beide Ferrari starten damit am Sonntag auf Medium-Reifen. Dazu Max Verstappen im Red Bull.

Das Finale um die Pole:

Natürlich wechseln Mercedes und Ferrari für die letzte Schlacht zurück auf die weichen Reifen. Die Silberpfeile legen vor, Hamilton fährt 1:31,570 und ist vorne - doch Teamkollege Bottas ist noch mal sieben Tausendstel schneller. Bestzeit für den Finnen: 1:31,563. Daran beißen sich Vettel und Leclerc die Zähne aus. Der viermalige Champ hat vier Zehntel, Leclerc sogar fünf Zehntel Rückstand.

Max Verstappen schafft es sogar zwischen beide Ferrari noch auf Platz vier. 2:37 Minuten vor dem Ende der Zeit kommen die zehn besten Fahrer zu ihren letzten Versuchen.